Essen

Wareniki für jede Gelegenheit

Ist euch schon mal aufgefallen, dass es in so gut wie jedem Land dieser Erde irgendeine Form von Teigtaschen gibt? Bei uns die Maultaschen, in China Wan Tan und Dim Sum, in Italien die Ravioli, in Tibet Momo und und und. Russland ist ein Paradies für Teigtaschenliebhaber, es gibt sie in den unterschiedlichsten Formen und Größen immer wieder anders gefüllt, manchmal gebraten und manchmal gekocht. Am üblichsten und überall zu haben sind Pelmeni. Viele Restaurants bieten aber darüber hinaus auch noch die ukrainischen Wareniki an. Weil die so besonders lecker waren, möchte ich auch zuhause nicht mehr darauf verzichten. Hier also ein Wareniki-Rezept mit Special Sophia-Touch!

Für den Teig

  • 500 g Mehl
  • 2 Eier
  • 200ml Milch
  • 1 Priese Salz

Für die Füllung

Das, was ihr gerade im Kühl- oder Vorratsschrank habt. In unserem Fall:

  • Weißkohl (ca 1/4 Kopf)
  • veganes Gyros
  • Frühlingszwiebeln
  • Zwiebeln
  • Kümmel
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Öl, Butter oder Schmalz (im Weiteren „Fett“ genannt)
  • Wasser

Dazu

  • Saure Sahne

Zubereitung

Eier, Milch und Salz verquirlen, das Mehl nach und nach untermischen, alles zu einem glatten Teig verkneten und diesen mindestens 30 Minuten kaltstellen.

Kohl in feine Streifen schneiden und in einem Topf im Fett etwas andünsten. Wasser hinzugeben, so dass der Boden des Topfes bedeckt ist und der Kohl nicht anbrennen kann. Salz und Pfeffer hinzugeben nach Geschmack und wenn ihr mögt mit Kümmel würzen.

Zwiebeln, Frühlingszwiebeln und Gyros fein hacken und in einer Pfanne anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Wenn der Kohl weich ist, die Zwiebel-Gyrosmischung unterrühren.

Den Teig noch einmal durchkneten, auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (ca. 2mm) und mit einem großen Glas Kreise ausstechen. In die Mitte jedes Kreises einen halben bis ganzen (je nach Kreisgröße) Esslöffel Füllung geben. Die Kreise zusammenklappen und die Teigränder fest aufeinander drücken, ggf. eine Gabel zur Hilfe nehmen.

Zum gleich essen 7-10 Minuten in kochendem Salzwasser kochen. Zum einfrieren in Mehl wälzen, auf ein bemehltes Brett legen, über Nacht einfrieren und anschließend in Behälter oder Beutel füllen.

Nach dem Kochen mit einem Klecks saurer Sahne servieren und sofort essen.

Statt Kohl und Gyros als Füllung geht natürlich auch Hackfleisch, Pilze, Käse, Kartoffelbrei oder eine ganz eigene Kreation!

Guten Appetit!

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2 Comments

  • Reply Leonie von Haeseler 1. Dezember 2015 at 22:15

    Super lecker! Und so flexibel je nachdem was gerade im Kühlschrank ist. Perfekt für Left Overs 🙂 Hatte z.B keinen frischen Kohl mehr und hab daher einfach Sauerkraut genommen. ..hat gut funktioniert. Tolles Rezept!

    • Reply Sophia 14. Dezember 2015 at 19:29

      Toll, dass es dir geschmeckt hat! 🙂

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